Porträts
Allie Haze

Allie Haze ist eine US-amerikanische Darstellerin in Erwachsenenfilmen. Zu ihrer Laufbahn gehören Parodien, die Emmanuelle-Reihe und dokumentarische Interviews. Sie wuchs in Südkalifornien auf und brachte ihre frühe Theaterbegeisterung in eine 2009 begonnene Filmkarriere ein.
Allie Haze
Die Person hinter dem Namen
Allie Haze wuchs im San Bernardino County in Kalifornien auf. Vor ihrer Filmlaufbahn spielte sie Theater, nahm an Wettbewerben teil und modelte. Sie wollte zunächst auch bei der Feuerwehr arbeiten und war vor ihrem Einstieg in Erwachsenenfilme als Barkeeperin tätig. Anfang der 2010er-Jahre reichte ihre Arbeit von Studioproduktionen bis zur Darstellung einer international bekannten Filmfigur.
Ihre Interviews zeigen ein Interesse am Schauspiel, das über die bloße Präsenz vor der Kamera hinausgeht. Sie sprach über Drehbucharbeit, die Vorbereitung auf Vorsprechen und vertraute Produktionsteams. Als Brittany Joy übernahm sie die Hauptrolle in Emmanuelle; als Allie Haze spielte sie Prinzessin Leia in einer Parodie von Axel Braun und wirkte in Deborah Andersons Dokumentarfilm Aroused mit.
Allie Haze abseits der KameraFrühe Bühnenerfahrung
Haze interessierte sich schon vor ihrer professionellen Filmkarriere für Schauspiel. In der Schule spielte sie Theater und reiste zu Wettbewerben, bei denen sie Monologe vortrug. Als sie jünger war, nahm sie außerdem Schauspielunterricht.
Wettbewerbe, Modeling und Cheerleading gehörten zu ihren frühen Aktivitäten. 2009 begann sie mit Erwachsenenfilmen. Ihre bisherigen Auftrittserfahrungen flossen in eine Laufbahn ein, die sowohl Rollen mit Drehbuch als auch andere Filmarbeiten umfassen sollte.
Den Studioalltag kennenlernen
Nach etwa zwei Jahren ohne Exklusivvertrag unterschrieb Haze bei Vivid. In einem Interview von 2012 beschrieb sie die regelmäßige Zusammenarbeit mit demselben Team und schätzte die Möglichkeit, gemeinsam Ideen zu entwickeln.
Zur Vorbereitung gehörten die Lektüre des Drehbuchs, Absprachen über Frisur und Make-up sowie die Planung der Szenen. In dieser Phase arbeitete sie vor allem mit B. Skow. Axel Braun führte bei weiteren Projekten mit ihr Regie.
Als Prinzessin Leia zum Vorsprechen
Zum Vorsprechen für Prinzessin Leia kam Haze in Alltagskleidung, hatte ihre Haare aber selbst zu den typischen seitlichen Schnecken der Figur frisiert. Sie wollte mit Axel Braun arbeiten und kannte Star Wars bereits durch ihre Begeisterung für Harrison Ford.
Die Rolle erhielt sie vor ihrem Studiovertrag. Später erinnerte sie sich an vierzehn Drehtage, deutlich mehr als bei den kürzeren Produktionen, die sie gewohnt war. Die Rolle verband ihr Interesse an Science-Fiction mit ihrer Erfahrung im Spiel mit Dialogen.
Das Kapitel Emmanuelle
In der Emmanuelle-Reihe trat Haze als Brittany Joy auf. Im Interview mit William Bibbiani erinnerte sie sich 2013 daran, dass Produzent Alain Siritzky sie bei einer AdultCon-Veranstaltung angesprochen hatte und das Projekt aus dieser Begegnung entstand.
Die Dreharbeiten dauerten etwa dreieinhalb bis vier Monate. Sie zog vorübergehend von San Bernardino nach Hollywood und unterbrach ihren üblichen Studioalltag. Dadurch konnte sie sich über längere Zeit einer einzelnen Figur widmen, bevor sie zu anderen Projekten zurückkehrte.
Die Mitwirkung an Aroused
Deborah Andersons Aroused brachte Haze in einen Dokumentarfilm, der Porträts und Gespräche mit Darstellerinnen aus Erwachsenenfilmen verband. Eine Freundin stellte sie Anderson nach ihrer Arbeit an Emmanuelle vor. Haze wurde eine der Interviewpartnerinnen.
2013 erklärte sie, dass die persönlichen Erfahrungen hinter dem öffentlichen Bild im Mittelpunkt geblieben seien. Sie schätzte die Atmosphäre, die Anderson und ihr Team bei Interview und Fotoaufnahmen schufen, und fand die ursprüngliche Absicht im fertigen Film wieder.
Magazinporträt und persönliche Gespräche
Für Januar 2014 wurde Haze zum Penthouse Pet of the Month gewählt. Dazu erschienen ein Interview und eine Fotostrecke von Cisco Lamessi. Sie bezeichnete die Auswahl als Ehre und lobte die Energie während der Aufnahmen.
Spätere Gespräche behandelten weiterhin den Arbeitsalltag jenseits einzelner Produktionen. 2016 traf sie den Autor Rich Moreland bei der Adult Entertainment Expo. Sie half, einen ruhigeren Ort für das Gespräch zu finden, das schließlich mehr als eine halbe Stunde dauerte.
